Top-Elastomerbitumen-Bahn EPV-S5 Schiefer (t3)

Hausdächer müssen in Deutschland gemäß Muster-Bauordnungen (MBO) die Vorgaben für "harten Bedachungen" erfüllen. Dies bedeutet dass Dachoberflächen, welche mit Polymerbitumen-Abdichtungsbahnen ausgeführt werden der ENV 1187, Verfahren 1 - Beanspruchung durch Brandsätze oder (lt. bisher gültiger DIN 4102-7) Widerstandsfähigkeit gegen Flugfeuer und strahlende Wärme - entsprechen müssen.

In den Muster-Richtlinien über den baulichen Brandschutz im Industriebau werden darüber hinaus weitere Bestimmungen festgelegt. Bedachungen von Brand(bekämpfungs)abschnitten mit einer Dachfläche > 2.500 m² sind so auszubilden, dass eine Brandausbreitung über den Brand(bekämpfungs)abschnitt hinaus behindert wird. Dies gilt bei Dächern als erfüllt, wenn z.B. bei Trapezleichtdächern die DIN 18234-1 - Baulicher Brandschutz großflächiger Dächer Brandbeanspruchung von unten - eingehalten wird.

BITBAU-ElastomerbitumenBITBAU-Elastomerbitumen


Dachabdichtungen von Durchdringungen:
Um die Durchdringungen (z.B. Lichtkuppeln) herum ist es notwendig, die Gefahr einer Entzündung der Dachabdichtung einzudämmen. Daher werden in diesem Bereich häufig 5 cm dicke und 50 cm breite Kiesstreifen (Körnung 16/32) vorgeschrieben.
Dieser Kiesstreifen kann dann entfallen, wenn die Bitbau Top-Elastomerbitumen-Bahn EPV-S5 Schiefer (t3) eingesetzt wird, weil diese nach ENV 1187, Verfahren 3 "Beanspruchung durch Brandsätze, Wind und zusätzliche Strahlungswärme" geprüft, und als BROOF (t3) klassifiziert wurde.

Diese Abdichtungssorte hat spezielle, brandhemmende Beimischungen, und die Brandbeständigkeit wurde sowohl bei Warmdachaufbauten auf Trapezleichtdächern mit
- Mineralfaserdämmstoffe (MW)
- Polystyrol-Hartschaumstoffplatten (EPS)
- sowie Polyurethan-Hartschaumplatten (PUR)

nach ENV 1187, Verfahren 3 bei der Forschungsstelle für Brandschutztechnik, Universität Karlsruhe (TH) geprüft. Alle Systeme haben dabei die Anforderungen bestens erfüllt.